Donnerstag, 12. März 2009

Giant TCR Advanced SL Di2

Neben Cannondales SuperSix Di2 liefert Giant nun mit dem TCR Advanced SL Di2 Limited Edition einen weiteres Serienbike mit Shimanos neuer elektronischer Schaltung aus.

 

Neben den Mavic Cosmic Ultimate Laufrädern mit Vittoria Crono Evo CS Bereifung, setzt man bei Giant auf FSA Plasma Komponenten und einen Arione K:1 Sattel von Fizik. Interessant ist übrigens der Einsatz einer Zero Gravity Leichtbau-Bremsanlage im passenden Blau-Schwarz Custom-Design. Blau eloxierte Nokon-Hüllen runden das Rad ab.

Ob dies und die Bezeichnung Limited Edition abschliessend einen Preis von rund 13.000 Euro rechtfertigen, bleibt dahingestellt. Eine gewisse Exklusivität auf deutschen Landstraßen wird dadurch jedenfalls erreicht…
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Quad Pulse XC Rotor

Der Hersteller www.Quadbrakes.com ist am ehesten für günstige Bremsen aus dem Einsteigersegment bekannt. Ein Produkt viel uns jedoch auf: die mit 84g angegebene PULSE XC Bremsscheibe.
 


Unsere Exemplare bringen es in der Tat auf 84g und 85g und bestätigen somit die Angaben des Herstellers. Weitere Attribute die der Hersteller dieser Disc bescheinigt wären da ein mechanisches ABS System, erhöhte Dosierung, gute Wasser- und Schmutzverdrängung und gute Kühlung. Neben dem sehr geringen Gewicht weckte das mechanische ABS System ebenfalls unser Interesse da es bei einem MTB unserer Meinung nach eher nicht erwünscht ist. Tatsächlich scheint etwas in dieser Art vorhanden zu sein: die Scheibe vibriert bei jedem erdenklichen Bremsmanöver, egal ob man den Hebel nur antippt oder hart durchzieht.


 

Die maximale Bremsleistung die wir herauskitzeln konnten ist dabei spührbar geringer als mit vergleichbaren Scheiben, aber trotzdem in einem ausreichenden Bereich. Lediglich Jünger des Nose-Wheelie wünschen sich an dieser Stelle etwas mehr. Die beworbene erhöhte Dosierung ist ebenfalls vorhanden & äussert sich in einem deutlich weicheren Druckpunkt als mit vergleichbaren Scheiben und zusätzlich mit gesteigertem Hebelweg um die maximale Bremsleistung zu erlangen. Beide Punkte hinterlassen bei uns einen faden Beigeschmack ob der Sinnhaftigkeit. Getestet wurde die Scheibe mit Magura Marta und Shimano XT Scheibenbremsen und die Ergebnisse decken sich. Dennoch sollte erwähnt werden, dass die Ergebnisse keine Allgemeingültigkeit besitzen da unserer Meinung nach die Form, das Material und Größe des verwendeten Bremsbelages hier eine entscheidende Rolle spielt.
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Mittwoch, 11. März 2009

Blackburn MTB Pumpen

 
 
 
 





Blackburn bringt neue MTB-Pumpe


Blackburn präsentiert mit der AirStik-Serie die wahrscheinlich kleinsten und leichtesten Luftpumpen der Welt.

Nach dem umweltfreundlichen Mini-Fahrradlicht Blackburn Flea präsentiert Blackburn mit AirStik nun eine Serie von komplett neu konzeptionierten Fahrrad-Luftpumpen im Handtaschenformat. Durch technische Neuentwicklungen auf Basis von Erkenntnissen aus der Federgabeltechnologie wird es ermöglicht, bei gleicher Pumpengröße mehr Luftvolumen pro Hub zu erzeugen. Zudem wurden zwei neue 2-Stufen-Modelle eingeführt, bei denen zwischen großem Volumen und hohem Druck umgeschaltet werden kann.



Mit ihren 58 Gramm und etwas mehr als 15 Zentimetern ist die AirStik SL die wohl kleinste und leichteste Fahrrad-Luftpumpe, die jemals gebaut wurde. Durch ihre einzigartige Zwei-Kammer-Konstruktion erzeugt die AirStik SL ca. 37 % mehr Luftvolumen pro Hub als herkömmliche Pumpen. Trotz ihrer geringen Größe ist sie für einen maximalen Druck von 8 Bar ausgelegt.



Die ein wenig größere AirStik 2Stage (84g, 17cm) ist als spezielles Feature mit der oben beschriebenen 2-Stufen-Technologie ausgerüstet. Mittels eines Schalters am Schaftende lässt sich die AirStik 2Stage von Volumen auf Druck und umgekehrt schalten. Auf diese Weise kann man selbst entscheiden, ob man schnell viel Volumen für das Füllen des Reifens braucht oder ob man nur kurz den Reifendruck optimieren möchte.



Die dritte Variante der AirStik-Serie ist die AirStik III. Durch eine spezielle Technik ist bei diesem Modell Pumpen bei Zug und bei Druck möglich. Um sowohl beim Ziehen als auch beim Drücken eine optimale Kraftübertragung zu gewährleisten, ist die AirStik III mit einem gummierten Klappgriff ausgerüstet.



Mehr Infos unter www.blackburndesign.com
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Veloflink Klapprad

Um die mobile Flexibilität in den Städten zu erhöhen, sind Klappräder ideal.Es kann einfach mit ins Büro genommen werden, passt in jede überfüllte U-Bahn am morgen und ist Anzug- und Kostüm tauglich, da der Radler nie in Kontakt mit der Kette kommt und somit ideal für den mobilen Großstadtnomaden.

Das Klapprad soll durch seine Einfachheit und Wartungsarmut glänzen. Hier einige Details:

* Fünfgang Nabenschaltung
* gekapselter Antrieb
* integrierte LED-Beleuchtung
* Faltbar
* hydraulische Scheibenbremsen
* Einseitige Radaufhängung
* integrierte Schutzblech

Mehr Infos zu dem Projekt gibt es unter: www.veloflink.com
 
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Santa Cruz Blur XC Carbon

Santa Cruz Bicycles aus Kalifornien präsentiert sein neues überarbeitetes Voll-Carbonbike Blur XC Carbon für die Saison 2009. Interessant ist in erster Linie das angepeilte Rahmen-Gewicht von 1900 Gramm (inkl. Dämpfer). Der Hinterbau wird wie schon beim Vorgänger mit einem VPP-System ausgestattet und bietet nun mit 105mm Federweg, 10mm Federweg weniger als das alte Blur. In Sachen Dämpfer kommt ein Rock Shox Monarch 3.3 zum Einsatz.


Die Preise liegen in den USA bei 2.299 Dollar für den Rahmen und ab 4669 Dollar bis 6281 Dollar für die Komplettbikes. Erhältlich ab Mitte März.


Umwerferschellen aus Carbon

Tuning-Parts gibt es wie Sand am Meer, doch finden sich darunter auch einige Perlen, wie zum Beispiel extrem leichte Umwerferschellen aus Kohlefaser. Nicht nur das Gewicht wird gegenüber der Original-Klemme massiv reduziert, auch die Optik ist jeder Aluminiumschelle bei weitem überlegen. Wir haben uns zwei am Markt befindliche Klemmen einmal genauer angeschaut und darüber hinaus einen Überblick verschafft, welche Hersteller hierzulande ebenfalls in Handarbeit hergestellte Kohlefaserklemmen anbieten.

Unsere beiden Modelle kommen von Supreme Bikeparts und Carbonice – Xtralight Bike Parts, einem jungen Unternehmen aus Kirchheim/Teck, deren Produkte über Rota Sport vertrieben werden. Die Klemme von Supreme werden einigen Lesern unter dem Synonym “Charliemike” bekannt sein, welcher mit seinen hervorragenden verarbeiteten Kohlefaser-Bauteilen schon so manchen Tuner glücklich gemacht hat und nun seine Produkte über Supreme Bikeparts vertreibt.

Stichwort Verarbeitung: Beide Umwerferschellen sind sauber verarbeitet und weisen keine optische Mängel auf. Unterschiede gibt es, neben der Form, in der Art des eingesetzen Gewebes. Während Supreme auf ein 1K-Gewebe setzt, werden bei Carbonice höhere K-Zahlen verarbeitet. Im Sachen Querschnitt gibt es ebenfalls Unterschiede. Beide Schellen sind belastungsgerecht mit wechselnden Wandstärken aufgebaut und zur Klemmung hin verstärkt. Bei Supreme wird zwischen Wandstärken von 0,5 und 2 Millimeter gewechselt, während Carbonice auf Stärken zwischen 0,3 und 1,2 Millimeter setzt. An der Umwerferaufnahme sind bei Supreme beide Stege zusammengenommen 3.1mm dick, bei Carbonice will man hier mit nur 1.6mm auskommen. Das macht sich auch in Sachen Gewicht bemerkbar. Hier hat die Schelle von Michael Holzner (Carbonice) mit nur 3.8 Gramm (34.9mm) die Nase vorn. Beiden Schellen können wir nach der ersten Montage eine ausreichende Steifigkeit attestieren, obgleich die Klemme von Supreme, bzw. Charliemike schon mehrere Monate zuverlässig ihren Dienst verrichtet. Ob dies auch für die Carbonice-Variante zutrifft, werden wir demnächst an dieser Stelle klären.


Auch das Komplettgewicht unterscheidet beide Modell nochmals deutlich. Die Carbonice-Schelle kommt durch eine gerade Auflage bedingt, mit einer Alumniumschraube aus, während bei Supreme eine Unterlegscheibe zum Ausgleich der Aufnahmerundung eingesetzt werden muss. So werden 6.7 (Supreme) bzw. 4.8 Gramm (jeweils inkl. M5×12 Aluminiumschraube) aufgerufen.

Neben einer zweijährigen Garantie, gibt es bei Carbonice eine Art Product-Replacement im Falle eines Unfalls und einer irreparablen Beschädigung der Umwerferklemme. So wird in solchen Fällen ein Nachlass von 25% beim Kauf einer neuen Klemme gewährt. Die Preise der beiden Schellen liegen bei heftigen 119 Euro für die Supreme (Anfertigung auf Mass nach Kundenwunsch. Je nach Rahmengröße stufenlos von 31.8mm bis 38mm erhältlich) und 74,90 Euro für die 34.9mm Carbonice-Ausführung inklusive Aluminiumschraube (sieben verschiedene Farben) - auch hier werden auf Anfrage individuelle Größen angeboten.



Ebenfalls aus Kohlefaser sind die Klemmen von Lotz Carbon und B-T-P. Beide Umwerferschellen sind nach einem ähnlichen Prinzip aufgebaut. Neben den Standard-Durchmessern gibt es beide Varianten auf Anfrage mit jedem beliebigen Rohr-Durchmesser, passend zum heimischen Rahmenmodell. Die Gewichte liegen hier ab 4.7 Gramm (34.9mm) für die Lotz-Klemme und rund 6 Gramm für die 38.8mm (Scott Scale) große Ausführung von Bernhard Langerbein. Preislich liegen beide Klemmen im Bereich von Carbonice. Julian Lotz verlangt 76 Euro für seine Klemme inkl. Aluminiumschraube und Unterlegscheibe. Bei Bernhard Langerbein kostet die Klemme “nur” 69 Euro.

Zero Gravity Bremsen

Ciamillo Cycling hat seinen Web-Auftritt überarbeitet. Ansich nichts, was einen Artikel rechtfertigen würde. Dennoch macht eine winzige Unscheinbarkeit die Sache wiederum interessant. Erstmals gibt es nämlich einen direkten Vergleich der neuen Gravitas Bremse mit den altbekannten Modellen Zero G und Negative G.




Dabei fällt auf, dass der neue Stopper deutlich filigraner ausfällt, als die ersten Animationen erahnen liessen. Auch die Kabelführung mutet recht abenteuerlich auf das hin, was Ciamillo offentsichtlich noch Probleme bereitet.


Denn noch ist die Bremse dem Prototypen-Status nicht entwachsen - das Gewicht der Bremse steht noch auf TBD (to be defined: “noch zu definieren”),der erste Liefertermin hier in Deutschland ist mit Januar auch schon so gut wie verstrichen und nirgens sind in letzer Zeit Real-Bilder aufgetaucht. Bleibt zu hoffen, dass sich Ciamillo nicht wieder in einen ewigen Prototypen verrennt und letzten Endes das Projekt eingestellt wird. Da hilft auch keine Reduzierung der UVP auf 899 Dollar…